Rassehunde Info

Informationen zu Rassehunden

DA Unterstützer Hans Zimmermann

Hallo, liebe Freunde unserer Hunde, Katzen und anderer Haustiere im Sinne des Tierschutzes.

Eigentlich war ich immer gegen Züchter, weil ich den Fehler machte, alle Züchter über einen Kamm zu scheren. Meine Haustiere, meine Hunde, die mit mir leben, stammen ausschließlich aus dem Tierschutz. Daher bin ich der Meinung, es dürfte gar nicht gezüchtet werden, solange noch unsere Tierheime überfüllt sind. Dabei vergaß ich die Erhaltung der Arten und Rassen im Haustiersektor.

Da unser Tierheim in Magdeburg leider ein kommunales Tierheim ist und nicht in Tierschutzträgerschaft ist, war ich nicht ganz zufrieden mit den Auskünften, die ich über meinen dort übernommenen Hund erhielt. Deshalb wollte ich meinen nächsten Hund, nachdem mein bisheriger verstarb, direkt über den Tierschutz haben. So kam ich an einen Notbully über den DKFB e.V. Ich war hocherfreut, wie genau es die dort organisierten Züchter und Hundehalter mit dem Tierschutz, mit einer artgerechten Unterbringung und auch mit einer artgerechten tierschutzmäßigen Zucht nehmen.

Den Dortmunder Appell nahm ich so auch zur Kenntnis und unterschrieb ihn sofort, obwohl ich selbst kein Züchter bin aber konsequenter Tierschützer bin. Ich verbreitete ihn auch sofort in meinen anderen Communities und Netzwerken, wo sich auch Hunde- und Tierfreunde befinden. Vielleicht konnte ich so auch ein bisschen zur Verbreitung dieses Appells beitragen.

Mein Bully Loriot ist nicht nur ein Clown, er ist ein typischer Franzose den Mädels gegenüber. Leider kam er aus schlechter Zucht und zusätzlich aus schlechter Haltung: weggezüchtete Nase – schlechte Atmung, erschwerte Luftzufuhr bei Anstrengung; zu kurze Beinchen im Verhältnis zum Kopf- und Körperquerschnitt, daher ganz schlechter Schwimmer; zu wenig Bewegung – Verfettung, Herzkrankheit und Wasser in der Lunge, aber seit der DKFB e.V. mir meinen Loriot als Notbully übergaben, reduzierten sich seine Beschwerden massiv. Früher war er nach ca. 500 m Spaziergang erschöpft und fertig. Mittlerweile änderte sich seine Körpermasse von Fett in Muskelmasse, er benötigt keine Entwässerungstabletten mehr und nur noch 1/2 Herztablette statt früher 1 ganzen und er läuft ausgedehnte Spaziergänge bis zu 10 km am Tage. Nur das nasenbedingte Schnaufen lässt sich nicht wegtrainieren. Aus einer guten Zucht dürften keine erbgeschädigten Tiere hervorgehen, denn Tierhalter, die von diesen Krankheiten keine Kenntnis von Anfang an erhalten, weil sie der Züchter bewusst verschweigt, sind meist überfordert. Folge: das Tier wird als erhöhter Kostenfaktor entsorgt – also ausgesetzt und der Tierschutz muss sich wieder darum kümmern!

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest wünschen Loriot und Hans!

Mit herzlichen Grüßen Hans Zimmermann

http://heuerbaas.jimdo.com

http://home.fotocommunity.de/heuerbaas

http://twitter.com/Heuerbaas


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16. Dezember 2009 - Posted by | -DA_Unterstützer, Franz. Bulldogge | ,

2 Kommentare »

  1. […] This post was mentioned on Twitter by jo bucher, promisucher. promisucher said: RT @eurasier1: DA Unterstützer Hans Zimmermann: http://wp.me/pHUIn-2X http://url4.eu/wT5K […]

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  2. MEIN STATEMENT ZUM DORTMUNDER APPELL UND ZUM TIERSCHUTZ
    MEINE MEINUNG ZUR TIERZUCHT, INSBESONDERE DER ZUCHT VON HUNDEN

    Zur Einleitung sei gesagt, dass ich seit 1990 Hunde halte, die ausschließlich vom Tierschutz stammen. Zuerst bekam ich meine Hunde aus Tierheimen, später übernahm ich sogenannte Nothunde aus Tierschutzaktionen seriöser Züchterverbände. Auch ich musste mich bezüglich des Tierschutzes entwickeln. Ich liebte von Kindesbeinen an Tiere, aber mir war es nicht bewusst, dass Tierliebe sich nicht in Tierhaltung begründet. So hielt ich Frösche, Grashüpfer, Eidechsen eigentlich unter tierquälerischen Bedingungen als Kind zu Hause. Meinen Eltern war dies klar, weshalb sie mir auch die Haltung eines Hundes nie gestatteten, obwohl dies mein größter Wunsch war.

    Genauso war ich ein begeisteter Zirkusbesucher, als Kind wie auch als Schüler. Mir waren die nicht artgerechteten Haltungen und Unterbringungen der exotischen Tiere nie bewusst. Es wurde auch nie etwas für die Aufklärung im Sinne des Tierschutzes getan. Krokodile und Schlangen waren für mich im Zirkus neben Raubtierdressuren das Größte! Woher sollte ich auch wissen, dass die wechselwarmen Reptilien durch Unterkühlung ruhiggestellt wurden?
    Heute begeistert mich immer noch die zirzensische Kunst – ohne Exoten, ohne Tiere überhaupt! – Beispiel: der Cirque du Soleil, oder zirzensische Meisterleistungen im Varieté.
    Als Kind war es ein Wunder, wenn der berühmte DDR-Dompteur und Raubtierdresseur, er legte auf die Bezeichnung „Tierlehrer“ viel Wert!, seine Exoten in Afrika selbst fing, nach dem Beispiel des Hollywood-Klassikers „Hatari“.
    Erst später wurde mir mit der Beispielgebung durch den großen Bernhard Grzimek bewusst, dass Tierliebe grundsätzlich mit Artenschutz und Erhaltung der Lebensräume untrennbar verbunden ist.

    Warum halte ich nicht viel von Hundezüchtern (das ist natürlich auch 1:1 auf Katzenzüchter, Pferdezüchter usw. anwendbar)?
    Und warum hasse ich Hundevermehrer? Aus dem gleichen Grunde, warum ich Pelztierfarmen, Hühnerfabriken mit Käfighaltung usw. hasse! Es geht nur um Profit! Tierschutz und damit Tierliebe ist uneffektiv und bringt kein Geld.
    Erhaltung alter bewährter Rassen ist uninteressant. Die Kreation immer neuer Modehundrassen, und die immer extremer werdenden Schönheitsideale der Menschen lassen die Hunde immer weniger Funktionalität erhalten aber immer mehr anfällig gegenüber Erbkranheiten und immunschwächer werden.
    Bernhardiner und Deutsche Doggen müssen immer größer, immer schwerer werden, nur als Statussymbole werden sie gebraucht. Der olle Bismarck würde sich im Grab umdrehen!
    Deutsche Schäferhunde sind mit Schrägheck, also für eine völlig unnatürliche Haltung, gezüchtet – ist das typischer Wessie-Irrsinn??? Die DDR-Zuchten, die eine natürliche Wolfshaltung beinhalteten waren unerwünscht und nicht gefragt! Komisch, aber langsam kommt man darauf, dass dieses Schrägheck doch den Hund schwer schädigt. Leider ist der „Berühmt-berüchtigte“ Schäferhundverein (SV) ganz anderer Meinung! Kein Wunder er grenzt sich ja auch strikt vom VDH und FCI ab. Dort ist als Erziehungshilfe, ich sage eher Dressurhilfe, immer noch Teletakt und Stachelwürger legitim.
    Oder welche Idioten züchten die Bassets und die Dackel immer länger und mit noch kürzeren Beinchen. Damit sie noch anfälliger für Dackellähme sind, und damit sie noch gefährdeter beim Baden sind, weil sie noch schlechtere Schwimmer sind?
    Wer ist so unvernünftig und züchtet Hunde, wie Riesenschnauzer, Belgische Schäferhunde und Deutsche Schäferhunde mit immer niedrigerer Reizschwelle, die dann wirklich nur noch mit Stachelwürger zu halten sind? Wird das vom Diensthundewesen etwa gewünscht (Polizei, Zoll, Bundeswehr)? Aber dann sich über sogenannte Listenhunde echauffieren!
    Ich hatte im sozialen Netzwerk der Lokalisten folgenden Disput mit dem „Hundemann“, der mit meiner Meinung, dass sich fast alle Hunde mit positiver Bestärkung und völlig ohne emotionalen und körperlichen Zwang erziehen lassen (ich hatte bisher 2 Schäferhunde, einen Schäferhundmix und einen French Bully, alle völlig unterschiedlicher Charaktere) nicht eiverstanden war, weil sich sein Riesenschnauzer, mit dem er Schutzdienst machte, nur mit Stachelwürger und Teletakt händeln ließ:
    Meine Diskussion mit „Hundemann“ bei den Lokalisten zu meiner totalen Ablehnung von sogenannten Erziehungshilfen wie Stachelhalsbandwürger, Teletaktgeräten u.ä.

    Ich unterschrieb im e-mail –Verkehr immer mit „Hans“, der „Hundemann“ signierte meist mit „H.“

    ein stachelhalsband muß nicht immer negativ eingesetzt werden!!!!!! grüßle H.

    Nun gut. Ich lehne es total ab. Ebenso wie Teletakt. Ich Bin mit ausschliesslich positiver Bestärkung immer gut gefahren. Ich folge den Ratschlägen von Martin Rütter und habe noch nie negative Erfahrungen gemacht. Wenn ein Hund mir etwas verweigert, ignoriere ich das und versuche die Gründe des Verweigerns zu ergründen. Dabei analysiere ich zuerst mein eigenes Verhalten. Meist lag es daran. Ich erzwinge keine Verhaltensweisen beim Hund. Gruss Hans

    was machst denn so mit deinen hunden? auch sport? und was machst wenn deine hunde wenn sie verhaltensweisen zeigen die gentechnisch vorliegen?

    Da bin ich der schlechtere: ich mach keinen Hundesport, weil ich als Mensch keine Lust zum Sport habe, obwohl ich weiss, dass es für jeden Hund gut wäre. So mach ich ausgedehnte Spazirgänge durch die Natur mit dem Hund. Es kommt nun auf die Rasse an, wie lang die Spaziergänge sind. Mit Schäferhunden und Mischlingen dieser Rasse täglich ca. 15 – 20 km, ztw. 40 km (z.B. am Wochenende) bei jedem Wetter. Mit Bordeauxdoggen, aufgrund orthopädischer Probleme max. 5 km, dafür aber von April – Oktober im See schwimmen gehen. Dabei muss ich allerdings sagen, ich hatte mit meinen Schäferhunden Glück gehabt, dass sie ohne HD waren, weil sie DDR-Zucht (ohne Schrägheck) waren. Ich aber kaufe keine Hunde. Auch nicht vom Züchter, sondern, solange die Tierheime voll sind und im Süden Hunde vergast werden, nehme ich nur Hunde vom Tierschutz, ohne Ansehen der Rasse oder eventueller Gebrechen oder Macken. Bei unerwünschten Verhaltensweisen hole ich mir professionelle Hilfe von Tierpsychologen, die auch körperliche Züchtigung ablehnen. Die einzigsten Erziehungshilfen, die ich nutzen würde, sind Clicker, Halti, Hundepfeife, im krassesten Fall Sprühhalsband, Klapperdose oder Wurfkette. Jegliche körperliche Züchtigung inkl. des Reissens an der leine, lehne ich ab. Seit 1989 (Wende) habe ich Hunde aus dem Tierheim, also emotional geschädigte Hunde gehabt. 2 mal reinrassige Schäferhunde, bis März 2009 eine Mischling aus Bardino und holländischem Schäferhund. Alle erwiesen sich nach ca. 2 Wochen Lebens mit mir in meiner Wohnung (ich lehne als Rudelchef, Alfatier oder wie man es nennen möchte) kinderfreundlich, sie ignorierten die Angst einiger meiner Besucher. Meine Kommandos akzeptierten sie geflüstert oder als lautlose Handzeichen. Von unverantwortlichen Haltern eingezogene, charakterlich scharf gemachte Hunde würde ich vom Tierheim nicht übernehmen, weil ich mich nicht als Experte bezeichne, und solchen inkl. Therapie überlasse. Ich maße mir also nicht an, ein sogenannter „Hundeflüsterer“ zu sein. Aber ich lehne grundsätzlich Gewalt gegenüber abhängigen Kreaturen ab. Ich war mit einer Frau verheiratet, Alkoholikerin, die im Schäferhundverein Schutzdienst betrieb. Sie verwendete auch Stachelhalsband, Teletakt und andere von mir abgelehnte Mittel an. Das war mein Scheidungsgrund. Übrigens gehorchte mir deren schwer HD-geschädigter adliger Schäferhund ohne jegliche Zwangsmaßnahmen. Das sind meine Beweggründe für meine Ansichten, und dass sich meine Erfahrungen mit meiner Einstellung mit meinen bisherigen Hunden nie als unrichtig erwiesen. Deswegen toleriere ich alle anderen Meinungen, egal ob es den Hundesport in Form von Schutzdienst betrifft oder die Anwendung von verschiedenen Hilfsmitteln, die ich selbst ablehne, betrifft, solange es keine Qualen für die Hunde bedeutet. Ich laste meine Hunde aber auch mit geistiger Tätigkeit aus (Suchspiele, wie sie vom Zoll und Polizei für Suchhunde angewendet werden). Ich hoffe, dass ich Dir hiermit genügend meine Einstellung und meine erklärt habe. LG Hans

    ja,das paßt. ich hab kein problem wenn man mit stachel oder tele arbeitet. man muß es halt mit verstand machen und sollte fair dem hund gegenüber bleiben! ich hab z.b. ausnahmslos riesenschnauzer aus leistungszuchten und da kommst nicht immer durch wenn falsches verhalten ignorierst! geb dir aber recht, man sollte gewalt vermeiden. aber um einen gewissen zwang kommst da nicht rum! sind aber eben auch andere hunde. die andere seite ist, das ich im verein die scherben der privaten hundeschulen zu reparieren hab, die durch ignoration durch den besitzer zu aggressionen neigen. wenn da weiterignorierst, viel spaß! grüßle H.

    Macht Spass, mit Dir zu diskutieren. Zu Deinen letzten Worten: erstens gefiel mir Dein Profilfoto und Deinem Riesenschnauzer. Ich weiss, Riesenschnauzer sind nicht umsonst häufig Diensthunde bei Polizei und Zoll. Mir liegen sie nicht so, aber ich habe gegen keine Rasse etwas! Was habe ich mit meinem letzten Hund gemacht, wenn er richtig aufmuckte: Ich bekam ihn ja vom Tierheim im Pubertätsalter, wo sie versuchen, die Rudelführung zu übernehmen. Mir wurde vom Tierheim leider auch verschwiegen, dass der Hund von einer Glatze eingezogen wurde, der den Hund wegen seiner Stromung zum Kampfhund machen wollte. Das bekam ich erst später durch Passanten, die den Hund wiedererkannten, mitgeteilt. Als er aufmuckte, spielte ich seine Mutter: ich nahm seinen Nasenrücken zwischen meine Zähne und knurrte gefährlich. Er hielt dabei völlig still und forderte hinterher unterwürfig Streicheleinheiten ein. Zähnchen zeigen, wie auf Deinem Bild konnte ich mit Kommando auslösen. Allerdings könnte ich mit diesem Hund keinen Schutzdienst machen. Das lag daran, weil ich mit ihm spielte, wobei ich ihm meinen Unterarm zu Beissen hinhielt. Er benutzte meinen Unterarm nur zum Zerren und Ziehen, ohne zu beissen. Ich vermute, dass er Menschen wohl gar nicht beissen wollte. Aber genau weiss ich das nicht, denn immer wenn mir Glatzen oder Bunte begegneten, fletschte er echt die Zähne, wahrscheinlich aus Erinnerung. Übrigens habe ich einen ehemaligen Kollegen aus der Seefahrt, der war jahrelang Hundeführer bei der Polizei. Der bevorzugte auch Riesenschnauzer. Man darf übrigens den Hund nicht ignorieren, dass hast Du bei mir falsch verstanden. Unerwünschte Verhaltensweisen ignoriere ich, lenke ab und fordere erwünschte Verhaltensweisen ein und belohne sofort. Konsequenz und Timing sind ganz wichtig bei allen Hunden und besonders bei wehrhaften Hunden. Grüße Hans

    Ich finde man darf erziehung und ausbildung nicht über einen kamm scheren! außerdem ist es so, das unsere leistungszuchten stellenweise eine sehr niedrige reizschwelle haben. dadurch muß man eben ab und zu dem hund mal klarmachen was er darf und was nicht. das geht halt nicht immer mit eididei! aber wie gesagt, es muß fair bleiben und der hund muß verstehen was gemeint ist! auch hierbei ist der zeitpunkt sehr entscheident. zu späte negative wie possitive einwirkung führt nicht zu dem gewünschten verhalten! H.

    „Ich finde man darf erziehung und ausbildung nicht über einen kamm scheren! außerdem ist es so, das unsere leistungszuchten stellenweise eine sehr niedrige reizschwelle haben.“ Da bin ich allerdings total konträrer Meinung. Erziehung sollte sowohl für den Menschen als auch für den Hund ein Leben lang währen. Somit ist die Erziehung weder von Freizeit noch von Ausbildung zu trennen. Wenn ich meinen Hunden Nasenarbeit beibringe ist diese Ausbildung immer mit Erziehung und Unterordnung verbunden. Eins greift ins andere. Eine Trennung ist nicht effektiv. Das kannst Du sowohl bei Forschern, Psychologen und Pädogogen von Hunden nachlesen. (Feddersen-Petersen, Trumler, Rütter usw. – auch international wie Mugford usw.). Eine bewusste Zucht von Hunden mit niedriger Reizschwelle sehe ich sogar als Verbrechen an, da damit die Vermehrung von sogenannten gefährlichen Hunden gefördert wird. Dann entstehen die von ignoranten Politikern, die vom Hundewesen völlig unbedarft sind, gemachten Gesetze und Verordnungen, unter denen alle Hundehalter zu leiden haben: Leinen- und Maulkorbzwang, Wesensteste usw. Während ich einen Hundeführerschein als sinnvoll erachte, Wesensteste dagegen nur für Züchter bindend sein sollte. Schutzdienst aber sollte nur für Hunde möglich sein, die rein mit Signalen, mündlich, Pfiff oder Handzeichen, ohne jegliches technisches Hilfsmittel abzurufen sind. Ansonsten werden gefährliche Hunde gefördert und das lehne ich total ab. So ist meine Meinung: Hans

    na, da sind wir ja völlig unterschiedlicher meinung!! fakt ist doch das die meisten beißvorfälle die wir haben nicht von leistungszuchten verursacht werden. sondern von verzogenen unsozialisierten hunden, die in maße als modehunde produziert werden! und eine feddersen-petersen ist für mich in keinster weise ein maßstab, da diese frau für geld gutachten erstellt die sich innerhalb zweier jahre um 100% unterschieden haben! ein rütter hat sicher gute ansätze und ich stimme ihm in vielem zu, aber bei hunden mit einem kleinen dominanzproblem gleich zu einschläfern zu raten ist für mich auch fraglich. man sollte froh sein das es leute wie uns gibt die gebrauchshunde ausbilden, da sonst die polizei keine hunde mehr hätte, da der genpol viel zu klein werden würde! außerdem sollten sich manche leute mal rudelverhalten von wölfen näher anschauen, dann würden manchen vermutlich ein licht aufgehen!! H.

    Ja hallo zurück! Kann erst heute antworten, weil ich in Sachen Hunde unterwegs war. Was die Beißvorfälle und die Häufigkeit anbelangt, stimme ich Dir zu: Dackel, Jack Russel, Foxel usw. von Oma verzogen und Rudelchef im Haus ist auch gefährlich, nur man nimmt es nicht für voll. Das stimmt. Noch schlimmer ist es, wenn der eigentlich als sanft bekannte Golden Retriever als großer Hund in die falsche Richtung („Antiautoritär“) erzogen wird. Sowenig Kindern diese antiautoritäre Erziehung bekommt, umsoweniger bekommt sie den Hunden. Auch die können aus schlechten Zuchten hervorgehen. Auch das stimmt. Dass Rütter zum Einschläfern riet, glaube ich nicht. Das musst Du mir mit Angabe der genauen Quellen beweisen, da gerade Rütter ja diese Dominanzprobleme therapiert. Wie gesagt, das glaube ich nicht, vor allem weil ich den Weg dieses mannes verfolge. Ich erinnere mich, dass der sogenannte Hundeflüsterer der Schweiz (Name ist mir entfallen) einmal bei einem völlig aus dem Rahmen geratenen, meiner Ansicht nach „irren“, Schäferhund, Schutzhund der USA in irgendeinem Knast, nicht therapiert bekam und dann riet, diesen einzuschläfern, da der unberechenbar, auch mit Zwangsmassnahmen, war. Zu Feddersen-Petersen und Gutachten für Geld muss ich entgegnen: Natürlich müssen Gutachten bezahlt werden! meinst Du das wäre Sozialwerk. Auch ich bekomme für Gutachten bei Seeunfällen Honorar, oder meinst Du ich arbeite für lau??? Wenn das das Seeamt oder ein Gericht von mir verlangen würde, würde ich den Mittelfinger zeigen. Außerdem ist die Wolfsforscher und Hunde sind nur nebenher bei ihr. Ihr Hundebuch ist mittlerweile nicht mehr aktuell, da sich andere Erkenntnisse ergeben haben. Das gibt es in jedem Wissenschaftsbereich, auch bei mir. (Ozeanologie, Monsterwellen). Übrigens auch mit Modehunden sind wir einer Meinung. So entstehen Qualzuchten, irre Inzuchten usw. Ich beziehe mich auch nie auf nur einen Wissenschaftler der Kynologie und der Hundepsychologie, man muss viele Meinungen hören. Das halte ich auch bei mir so, ich informiere mich auch bei Fachkollegen und vergleiche mit meinen Forschungsergebnissen. Wer fremde Meinungen ignoriert, ist arrogant und verfällt zu schnell gravierenden Irrtümern. Ich achte ja auch Deine Meinung! Ich kenne sehr scharfe Polizeihunde persönlich. Aber diese haben eine niedrige Reizschwelle, sind sehr wesensstark. Ihre Schärfe leben sie nur auf Befehl aus. Dabei benutzt der mir bekannte Bulle nur ein einfaches Lederhalsband! LG Hans

    also der rütter hatt das bei einer seiner hundesendungen von sich gegeben. wurde dann auch in so manchen foren in denen ich bin heftigst diskutiert! das man für geld gutachten erstellt ist ja o.k., nur wie gesagt wenn man über das gleiche thema innerhalb zweier jahre genau das gegenteil begutachtet nur weil beim gegengutachten mehr geld geflossen ist, wirds unglaubwürdig! und nochwas. niedrige reizschwelle heißt nicht automatisch gefährlicher hund! desweiteren hab ich nie behauptet das man solche hunde nur mit stachel oder sonstigen mitteln ausbilden kann. aber bei manchen braucht man es halt und da bekenne ich mich zu denen die es einsetzen! H.;-)

    Also, ehrlich das mit dem Einschläfern von Rütter ist mir wirklich unbekannt, das hätte auch mein Missfallen geweckt. Ebenso 2 gegenteilige Gutachten von Feddersen-petersen, es sei denn, die Gutachten liegen längere Zeit auseinander und das letztere beruht auf neueren Erkenntnissen! (Adenauer „Was kümmert mich mein Geschwätz von damals..“ oder so ähnlich). Man kann auch frühere Irrtümer einräumen. Aber wie gesagt, ich kenne diese Gutachten nicht. Ich konnte mir das nur nicht bei einer renommierten Wissenschaftlerin vorstellen. Niedrige Reizschwelle: „gefährlich“ muss wirklich nicht sein, aber wie vereinbart sich eine niedrige Reizschwelle mit Wesenstärke? Ich bevorzuge Hunde, die nicht ausrasten, wenn sich Kinder falsch verhalten. Da reicht ein bischen Warngekläffe. Das schüchtert genug ein. Ansonsten hatte ich auch einen Schäferhund mit verhältnismässig niedriger reizschwelle. Bei dem durfte mir anfangs keiner die Hand schütteln. Das habe ich umgeleitet: Ich liess es zu, dass er Katzen auf die Bäume jagte. Dafür durfte sogar mein Bruder, der extreme Angst vor Hunden hatte, mit ihm im engen Fahrstuhl fahren und wurde nicht beachtet, konnte sogar einen Leckerbissen zur Bestechung ins Maul geben. Nun nochmal zu Dir: Ich wiederhole, der Meinungsstreit macht mir großen Spass! Kompliment. Gruss Hans

    naja, niedrige reizschwelle heißt ja auch nicht, das der keine wesensstärke besitzt! das ist ein thema das viele neue „hundegurus“ noch nicht so ganz kapiert haben. ich betreibe jetzt seit 27 jahren aktiv hundesport, ob das nun THS, Obedience oder meine lieblingssportart VPG ist. in dieser zeit hatt sich die qualität und der anspruch an die hunde stark verändert. früher gab es zum großteil die gebrauchshundrassen in deutschland, erst nach und nach kamen dann die „modehunde“ dazu. aber mit diesem wandel haben sich die wesensgrundlagen der hunde nicht verändert, nur passen diese nicht mehr ins heutige bild eines lieben netten familienhundes. man muß ja mittlerweile alles „positiv“ dem hund beibringen, und wenn er das nicht versteht ist es schon ein problemhund. man versucht mit hunden nen gemeinsamen weg auszudiskutieren was aber oft nicht funktioniert. man sollte den hund doch so behandeln und durchs leben führen wie er es auch versteht. hunde sind keine demokraten, sondern hirarchen und sie stehen in der hirarchie zwischen mensch und hund ganz unten! H.

    Da gehen unsere Meinungen wieder auseinander. Wenn es mit positiver Bestärkung und sonstigem Ignorieren von unerwünschtem Verhalten nicht klappt, dann wird auch ein gewisser Zwang ausgeübt, und zwar so, wie Mutter Wolf ihre Göhren zurechtweist. Aber wegen der Modehunderassen bin ich mit Dir wieder einer Meinung: Dadurch entstehen die „Überproduktionen“, die im Tierheim landen. Diese Züchter müßten als Sanktionen absolutes Hundehalteverbot, zumindest Zuchtverbot mit Androhung von Haftstrafen oder unerfüllbaren Geldstrafen erhalten. Gerade diese Züchter verderben das Ansehen verantwortungsvoller Züchter. Egal ob es DSH mit Schrägheck, Golden Retriever mit Taubheit oder erhöhtem Krebsrisiko, Dackel, Bassets usw. mit angezüchteten Rückenproblemen oder Dalmatiner mit Sonnenbrandrisiko sind. Auch stimme ich mit Dir überein, dass der Hund in der Hirarchie mit dem Menschen, d.h. der Familie, dem Rudel, ganz unten sein muss, damit er nicht versucht, die Familie zu erziehen. Du sprichst verärgert öfters über die Nennung eines Hundes als „Problemhund“. Erstens wer nennt einen Hund Problemhund? Was ist die Definition eines Problemhundes? Ein Hund der psychische oder gesundheitliche Probleme hat – oder ein Hund, der mir als Halter und der Umwelt Probleme machen könnte? Zweites ist Behördenunsinn. Schuld an so etwas hat immer der Mensch. Ersteres hat auch seinen Ursprung im Menschen: entweder im Züchter, im Halter oder im Vorbesitzer (der den Hund „versaut“ hat). Für mich gbt es nur letzteres, leider fühle ich mich aber nicht kompetent genug, soetwas wieder auszubügeln. Daher nehme ich solche Hunde nicht, denn ich befürchte, entweder würde ich meinen Grundsätzen untreu oder der Hund wächst mir über den Kopf. Unter Wesensstärke verstehe ich einen starken, unbeirrbaren Charakter. Das heisst nicht – kein Unterordnungswille, sondern eine gewisse stoische Ruhe und Gleichmut gegenüber negativen Umwelteinflüssen, wie im Wesenstest kontrolliert: Besoffener belästigt Hund und Halter, enge Begegnungen mit anderen Hunden gleichen Geschlechts, Kindergeschrei usw. Hans

    tja, das mit mutter wolf ist schon richtig. aber die meisten verhaltensauffälligen hunde verstehen das doch gar net. das ist ein verhalten das nicht angeboren ist sondern in den ersten wochen von der mutter gelernt wird. die hunde sind aber in der regel nicht bei der mutter und ich bezweifle, das selbst wenn sie es sind die mutter dieses verhalten anwendet! man muß auch net christlicher wie der papst sein beim umgang mit seinem hund sein. und zwang üben viele auch psychisch auf ihren hund aus. da mach ichs lieber mit meinen hilfsmitteln und bleib ehrlich zu meinem hund. hauptsache er verstehts!! H.

    Also wenn Du die beiden Formen von Zwang ansprichst, stimme ich Dir bedingt zu: bedingt deshalb, weil ich den Stachelwürger, wenn er nicht angeschliffen ist, nochtolerieren könnte, zumindest gegenüber psychischer Gewalt. Aber Strom ist für den Hund psychische Gewalt: der Hund weiss nicht woher es kommt. So kann er irre werden: mach das mal auf Dauer mit einem Menschen! Das hätte ich eher drauf als mit einem Hund. Woher sind die Hunde verhaltensauffällig, die es nicht verstehen? Wenn die Welpen eher als 10 Wochen von der Mutter genommen werden. So sind wir wieder bei unseriösen Züchtern. Alles bleibt also in ein und demselben Kreislauf. Wie gesagt, ich hatte verschiedene Schäferhunde aus dem Tierheim mit verschiedenen Charakteren. Keiner davon war so geschädigt, dass er seine natürlichen Instinkte aber auch seine von der Mutter erlernten Verhaltensweisen verloren oder vergessen hatte. Somit konnte ich alle ohne Zwang händeln, obwohl jeder Hund irgendwelche schlechte Erfahrung mit dem Menschen gemacht hatte. Hans

    Also das mit dem strom ist so ne sache. ich lehne strom zur ausbildung ab. aber wenn mein hund anfängt zu wildern ist es recht schnell drauf, da es die zuverlässigste hilfe ist dem hund das ganz schnell abzugewöhnen. alles andere bringt nichts! und jeder der da mit schlauen ratschlägen und methoden kommt, hatte noch nie nen hund der richtig jagen gegangen ist. meine meinung!!! H.

    Schon richtig, Deine Meinung. Jeder bildet sich seine eigene Meinung aufgrund eigener Erfahrungen. Vielleicht würde ich ähnlich denken, wenn ich Deine Erfahrungen gemacht hätte. Hab ich aber nicht. Meine Hunde haben nicht gewildert. Ich bin vorbestraft (gottseidank ohne Eintrag) wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung: in Bayern, genau Mainunterfranken, schoss ein hirnverbrannter Jagdpächter auf meinen Schäferhund, der – mein Fehler – unangeleint 3 m vor mir auf einem Feldweg am Wegrand Zeitung las. Ich zertrümmerte das Gewehr auf dem Schädel – nicht meines Hundes, sondern des Jagdpächters. Ich bin seit dieser Zeit nie wieder in bayerische und baden-würtembergische Gefilde gereist. Mittelfinger! Hans

    siehst, um so was zu vermeiden mach ich so ein halsband drauf! es sollte sich immer jeder seine eigene meinung bilden, und diese dann auch vertreten. und man sollte andere meinungen gelten lassen auch wenn man es selber anders sieht. deshalb akzeptiere ich so ziemlich alles was so mit den hunden gemacht wird. ob ich es gut finde ist was anderes. aber dadurch erwarte ich auch akzeptanz für meine ausbildung. ob das wiederum andere gleichzeitig gut finden ist mir auf gut deutsch scheiß egal!;-)

    Damit endet der Disput ohne Ergebnis. Nur meine Meinung bezüglich der Hundesportler hat sich zum Negativen verändert.

    Ebenso machte ich mit einer Frau, die für ein Jahr sogar meine Ehefrau war, folgende Erfahrungen. Sie führte einen DSH, 5jährig, HD Typ2, im Schutzdienst. Dem Hund fiel das Angreifen aufgrund seiner Hüftgelenks-Krankheit schwer. So war es der Frau, übrigens Mitglied im Schäferhundverein!, nur möglich, mittels Stachelwürger den Hund zu motivieren! Fortschrittlich dachte sie nur mit Rudelhaltung: sie hielt also neben ihrem „Champ“ noch einen Mischling. Als der gesundheitliche Probleme bekam, wurde er entsorgt: nicht etwa ins Tierheim, sondern zum Landtierarzt, der ihn ohne zu hinterfragen einschläferte. Aber gleich wurde ein neuer Schäferhund aus dem Bekanntenkreis angeschafft. Wieder zwei Rüden auf dem Hof! Glück war vorhanden, es bestand „friedliche Koexistenz“. Aber dann musste ja zusätzlich noch eine Schäferhündin angeschafft werden. Ungleichbehandlung der Hunde: Der „Champ“ musste im Waschhaus nächtigen (Zwinger hatte ich mir auf dem Hof verbeten), während die beiden Schäferhunde ohne Papiere im Haus nächtigen durften. So kam es zwischen den Rüden zu Beissereien. Also – der Rüde ohne Papiere kam zum Landtierarzt zum Einschläfern! Dann liess meine Frau es zu, dass der DSH mit Papieren und mittelschwerer HD die Hündin ohne Papiere belegte. Alles mit Duldung des Schäferhundvereins! 7 Welpen waren das Ergebnis, der achte war nicht gesund, den klatschte meine Frau an die Wand!!! Die lebenden Welpen zog ich groß. Dann verkaufte meine Frau die Tiere meistbietend ohne Kontrolle, in wessen Hände die kamen: hauptsache jeder Welpe brachte 500 DM! Das war dann endgültig der Scheidungsgrund für mich. Erst später stellte ich fest, also während des Trennungsjahres, dass meine Frau Alkolikerin und Animal Horderin war. Sie schaffte sich Schweine an, Ferkel, die sie ebenso wie den Ziegenbock in die Wohnung ließ, nur ein Schwein schaffte es bis zur Schlachtung, eins verstarb aufgrund unsachgemäßer Haltung. Im Schweinestall wurden Hühner gehalten usw. usf.

    Diese Erfahrungen bewegten mich konsequenten Abstand zum unseriösen SV zu halten. Seit dieser Zeit kümmere ich mich nur noch um die „Wegwerfhunde“, die irgendeinem unzuverlässigen Mitmenschen lästig wurden und der sie dann „entsorgte“. Da ich aufgrund der letzten Ehe mit der Animal Horderin keine Lust mehr habe, mich erneut zu binden (ich war dreimal verheiratet), lebe ich allein mit meinen Nothunden und engagiere mich für den Tierschutz.

    Mein Fazit zur Hundezucht:
    Die Zucht müsste grundsätzlich verboten werden. Nur besonders zuverlässige Hobbyzüchter mit überdurchschnittlichen Sachverstand und ohne dem Willen, Profit mit der Züchtung zu machen, dürfte es gestattet werden, alte Rassen zu erhalten. Ansonsten müsste das Vermehren von Hunden unter erhebliche Sanktionen gestellt werden, solange unsere Tierheime noch so voll sind. Die Einfuhr von Tieren aus dem Ausland dürfte nur Tierschutzorganisationen erlaubt sein zur Unterstützung ausländischer Tierschützer. Tiermärkte und Zoohandlungen müssten strenger kontrolliert werden und ihnen dürfte nur erlaubt werden, Zubehör zu verkaufen. Tierhandel müsste verboten werden. Reptilienbörsen und Vogelbörsen müssten ebenso verboten werden, Ausstellungen müssten viel strenger kontrolliert werden, bei den Kontrollen durch Amtstierärzte müssten Tierschutzorganisationen als Beisitzer zugelassen sein und auch immer anwesend sein zur Überwachung der Ausstellungen!

    Aber das sind reine Wunschträume, eines alternden Seeschiffskapitäns, der sich den Hunden verschrieben hat!

    Kommentar von Kapitän i.R. Hans Zimmermann | 25. April 2010 | Antwort


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